Phase 2

Woher kommt mein Adoptionshund?

Fast immer wurden die streunenden Hunde in Sizilien auf der Strasse gefunden und aufgesammelt.

 

Einige Hunde haben jedoch noch schlimmeres erleben müssen und mussten zB von ihrem jahrelangen Schicksal als Ketten- oder Zwingerhund befreit werden oder aus den fürchterlichen Bedingungen in den sogenannten italienischen Canili.



Wie leben die Hunde bis sie adoptiert werden?

Die Hunde leben im Rifugio bei Claudia und Angelo oder bei Volontären oder auch in kleineren Tierheimen, wenn Claudia keine Kapazität mehr für die Aufnahme hat.

 

Bei Claudia und Angelo können sich die Hunde auf dem ganzen Gelände frei bewegen. 



Was muss ich dem Hund noch lernen resp. was können Sie schon?

Leider ist es so, dass die meisten Hunde noch nichts können. Unser Fokus liegt auf die Rettung der Hunde und bei ca 65 Hunden und täglichen Notfällen ist das Trainieren der Hunde leider zeitlich nicht möglich.

 

Auch Stubenreinheit, können Sie auf Grund der Gehegehaltung bisher natürlich nicht lernen. Die meisten sind noch nie Gassi geführt worden und haben Probleme mit Treppen und Türrahmen etc. Auch kennen Sie das Leben in einem Haushalt noch nicht.

 

Dennoch erfreuen wir uns doch immer wieder zu hören, dass sich manche unserer Hunde als Naturtalente im neuen zu Hause erweisen. Im Prinzip ist es so, dass man einen erwachsenen Welpen adoptiert.

 

Was einem aber auch die Chance gibt, dem Hund eben etwas beizubrigen und Freude am entsprechenden Erfolg zu haben. 



Wie macht sich der Adoptivhund im Umgang mit Artgenossen?

Auf Grund der Gruppenhaltung sind die Hunde von Claudia in der Regel gut sozialisiert. Ausnahmen werden oft bereits im Rifugio festgestellt.

 

Eine Einschätzung der Verträglichkeit erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen, dennoch muss man verstehen, dass in einem neuen zu Hause eine andere Situation als im Rifugio herrscht und es daher auch zu anderem Verhalten kommen kann. 



Wie versteht sich der Adoptivhund mit Kindern?

Die erste Frage die sich zu stellen ist: Versteht sich das Kind mit Hunden? Kinder sollten vor dem Einzug des Hundes gut vorbereitet sein, und wissen,dass man Hunde nicht bedrängt und ihnen stets ihren Freiraum lässt.

 

Wenn möglich (altersbedingt) sollte den Kindern die Körpersprache eines Hundes erklärt werden. Sollte der Hund aus Unsicherheit oder Angst einmal knurren und zurück-weichen, weiß das Kind so, dass es den Hund in Ruhe lassen soll.

 

Ein Hund sollte stets einen Rückzugsort haben, wo er sich Kindern auch einmal entziehen kann.

 

Generell sind Claudia’s Hunde alle sehr sozialisiert, freuen sich im Rifugio auch über jedenfremden Besuch, werden gerne von allen gekuschelt, kaum einer zeigt sich ängstlich und viele haben auch schon mit Kindern Kontakt gehabt.

 

Aber natürlich ist dies in den ersten Tage im neuen zu Hause erst mal nicht so.

 

Der Hund braucht Zeit, Liebe und Geduld, um sich sicher zu fühlen, um dann sein volles Potential zeigen zu können



Hund und Katze?

Alle Hunde, welche bei Claudia leben, sind Katzenverträglich, denn Claudia hat auch viele Samtpfoten zu Hause.

 

Bei den anderen Hunden kann keine Katzenverträglichkeit getestet werden. Dennoch kann gesagt werden, dass wir selten von Problemen bzgl. unserer Adoptivhunden mit Katzen hören. 


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Claudia Marotta

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